Fernstudienzentrum
Austria
Kostenloses Informationsmaterial
 

 

PFH-Fernstudium in Österreich:
Studienstart am FSZ Austria

Interview mit Direktorin Ulrike Holzer (Geschäftsführerin der Holzer GmbH) und Prof. Dr. Antje-Britta Mörstedt (Leiterin Fernstudium Ökonomie der PFH)

 

Premiere: Am 1. Oktober haben die ersten Studierenden am neuen Fernstudienzentrum (FSZ) Austria das PFH-Fernstudium aufgenommen. Kooperationspartner vor Ort ist die Holzer GmbH mit ihrem Trainingscenter in Korneuburg bei Wien. Weiterhin können Fortbildungswillige dort außerdem die Fernkurse und Module der PFH Professional School belegen. Zum FSZ Austria und zu den Zielen der Kooperation haben wir Direktorin Ulrike Holzer (Geschäftsführerin der Holzer GmbH) und Prof. Dr. Antje-Britta Mörstedt (Leiterin Fernstudium Ökonomie der PFH) interviewt.

Ihre Vorteile

  • Bachelorabschluss auch ohne Abitur
  • Studienzeitverkürzung durch Anerkennungen von Vorleistungen
  • Praxisnähe
  • Fernstudium drei Monate mit Geld-zurück-Garantie testen
  • Bachelorabschluss parallel zur Ausbildung möglich
Direktorin Ulrike Holzer und Prof. Dr. Antje-Britta Mörstedt

Welche Chancen bietet ein PFH-Fernstudium am FSZ Austria für österreichische Berufstätige und Studieninteressierte?

Dir. Ulrike Holzer: Es ist eine tolle Chance, neben dem Beruf mit einem innovativen und erfolgserprobten Konzept ein Studium zu absolvieren. Ein wichtiger Meilenstein ist auch die Möglichkeit, ohne Matura (entspricht dem deutschen Abitur, Anm. der Red.) zu studieren. Früher musste man neben seinem Job und den familiären Verpflichtungen zuerst die große Hürde nehmen, die Matura nachzumachen. Viele haben während dieser Zeit die Motivation verloren und somit den Traum vom berufsbegleitenden Studium aufgegeben. Mit dem Studium bei uns kann man nun beispielsweise mit einer abgeschlossenen Lehre und Berufserfahrung sofort starten. Dabei werden im besten Fall sogar noch Zeiten für den absolvierten Lehrberuf angerechnet und somit die Studienzeit verkürzt.

 

 

Schon seit fünf Jahren ermöglicht die PFH das Fernstudium im Ausland und so gibt es auch bereits einige österreichische Fernstudenten, die zum Beispiel an Goethe-Instituten oder am Fernstudienzentrum München ihre Prüfungsleistungen erbringen. Was ändert sich für sie?

Prof. Dr. Antje-Britta Mörstedt: Diesen Fernstudierenden ermöglichen wir, so sie denn möchten, einen schnellen und unkomplizierten Wechsel an das FSZ Austria. Insbesondere Studentinnen und Studenten aus den östlichen österreichischen Bundesländern sparen auf diese Weise viel Zeit und Fahrtkosten. Sie können nun alle Beratungs- und Serviceleistungen rund um das Fernstudium in Korneuburg in Anspruch nehmen und finden hier kompetente Ansprechpartner für ihre Fragen.

 

 

Können Personen mit einem einschlägigen österreichischen Ausbildungsabschluss das PFH-Fernstudium verkürzen?

Holzer: Ja, das ist möglich. Wir können Vorleistungen aus vielen in Österreich weit verbreiteten Lehrberufen anerkennen. Damit bieten wir einer großen Gruppe von Berufstätigen einen Vorteil, der den Einstieg in das Fernstudium wesentlich erleichtert.

 

Mörstedt: Wer sich zum Beispiel für das achtsemestrige BWL-Bachelorstudium entscheidet und einen Abschluss als Büro- oder Bankkauffrau bzw. -kaufmann mitbringt, kann in der Regel direkt in das zweite Studiensemester einsteigen – auch ohne Matura. Für Industriekaufleute ist sogar der Einstieg in das dritte Semester möglich. Bei vielen anderen Lehrberufen sind nach Einzelprüfung zum Teil ebenfalls Verkürzungen möglich.

 

 

Seit dem Jahr 2000 ist die Holzer GmbH im Bereich Weiterbildung und Unternehmensberatung erfolgreich am Markt, die Angebote des Trainingscenters sind in Österreich sehr gefragt. Wo liegen die Schwerpunkte?

Holzer: Die Schwerpunkte liegen in der Jugendlichen- und Erwachsenenbildung im kaufmännischen Bereich und der Persönlichkeitsbildung. Unsere Kunden sind Firmen von kleinen Unternehmen bis zu international erfolgreichen Großkonzernen. Dadurch sind wir uns der Wichtigkeit der Weiterbildung und Höherqualifizierungen absolut bewusst und die PFH war für uns deshalb der ideale Partner. Das Studiensystem ermöglicht auch beruflich sehr engagierten Menschen ihr Studium in relativ kurzer Zeit erfolgreich zu absolvieren. Vor allem der Vorteil, von zu Hause aus studieren zu können, trotzdem immer up to date zu sein und jederzeit stressfrei und ohne Zeitdruck mit Professoren kommunizieren zu können, ist ein unbezahlbarer Nutzen für die Studierenden. Viele Studenten, die sich für ein Präsenzstudium im herkömmlichen Sinn an Universitäten und Fachhochschulen entschieden haben, können von so einem Service nur träumen. Erwachsene mit eigener Familie und anspruchsvollem Job haben einfach viel mehr Verantwortung und Verpflichtungen als junge Studenten, die noch zu Hause bei den Eltern wohnen und ihre ganze Zeit dem Studium widmen können. Daher ist diese Form von Studium eine perfekte Chance, Familie, Beruf und die persönliche Weiterentwicklung zu vereinen.

 

 

 

Nun kommen die Fernstudiengänge der PFH dazu, außerdem stehen die Fernkurse und Module der PFH Professional School offen. Bitte erläutern Sie das Angebot im Einzelnen.

Mörstedt: Die PFH bietet am FSZ Austria vier wirtschaftswissenschaftliche Fernstudiengänge an, nämlich das Bachelorstudium Betriebswirtschaftslehre sowie die drei Masterstudiengänge Betriebswirtschaftslehre, Advanced Management und MBA. Wer sich aber für unsere psychologischen oder wirtschaftspsychologischen Fernstudiengänge entscheidet, kann in Korneuburg zumindest alle Klausuren ablegen – nur für die wenigen Präsenztage und mündlichen Prüfungen ist momentan noch eine Fahrt nach Deutschland nötig. Neben den PFH-Fernstudiengängen können Weiterbildungsinteressierte am FSZ Austria auch die Angebote der PFH Professional School nutzen. Sie bietet Weiterbildungsmodule und Fernkurse auf akademischem Niveau, etwa zu Management-, Personal-, Gesundheitsmanagement- und Marketingthemen sowie in den Bereichen Psychologie und Wirtschaftspsychologie.

 

 

All dies ermöglicht die Partnerschaft der Holzer GmbH und der PFH. Wie ist sie eigentlich zustande gekommen?

Holzer: Wir sind seit vielen Jahren im Bereich der Jugendlichen- und Erwachsenenbildung tätig – die Qualität der Ausbildung und der Erfolg unserer Kunden haben dabei oberste Priorität. In diesem Zusammenhang waren wir auf der Suche nach einem Partner für das perfekte Ergänzungsangebot zu unserem Angebot für Bachelor- und Masterstudien. Da unsere Ansprüche dafür sehr hoch waren, haben wir uns längere Zeit und vor allem auch international auf die Suche gemacht und haben in Göttingen die richtige Institution gefunden, die uns in allen Punkten voll und ganz überzeugt hat.

 

Mörstedt: Und aus der Sicht der PFH ist die Holzer GmbH mit ihrem Trainingscenter, ihrer Weiterbildungskompetenz und ihrer Erfahrung ein idealer Partner für unser erstes Fernstudienzentrum im deutschsprachigen Ausland. Das haben wir in Gesprächen und Besuchen schnell herausfinden können. Schon in der Vergangenheit haben wir für Studierende, die aus Österreich oder generell aus dem Ausland studieren möchten, vieles möglich gemacht. Aber nun können wir österreichischen Studenten und Studieninteressierten vor Ort den vollen Service bieten.

 

 

Und welche Pläne gibt es für die Zukunft?

Holzer: Wir haben in Österreich für eine sehr große Zielgruppe einen Standort mit außergewöhnlichen Möglichkeiten geschaffen. Hier können Jugendliche, Erwachsene, Maturanten, Lehrlinge und Unternehmer ihren persönlichen Erfolg in angenehmer Atmosphäre, in höchst professioneller Art und Weise und in relativ kurzer Zeit erreichen. Diese Chance wollen wir möglichst vielen Menschen zugängig machen und das Angebot laufend nach Anforderungen der Wirtschaft weiter entwickeln. Dies ist eine schöne und anspruchsvolle Aufgabe, auf die wir uns sehr freuen.

 

Mörstedt: Außerdem sollen in den nächsten Jahren noch weitere Fernstudiengänge am FSZ Austria hinzukommen. Als nächstes steht zum April bzw. Juli 2015 der Start unserer Masterprogramme Psychologie und Wirtschaftspsychologie an. Und den Service für die psychologischen und wirtschaftspsychologischen Bachelorstudiengänge werden wir voraussichtlich noch komplettieren können – also Klausuren und Prüfungen vor Ort anbieten.